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James Joyce über Dublin

Die Bewohner Dublins seien ” die hoffnungsloseste, nutzloseste und widerspruchsvollste Rasse von Scharlatanen, der ich je auf der Insel oder dem Kontinent begegnet bin. Der Dubliner verbringt seine Zeit mit Schwatzen und Rundgängen durch die Bars, Schenken und Spelunken, ohne je seine doppelten Quantitäten von Whiskey oder Home Rule satt zu kriegen, und nachts, wenn nichts mehr reingeht und er mit Gift angefüllt ist wie eine Kröte, stolpert er aus einem Nebenausgang und geht, geleitet vom instinktiven Wunsch  nach Standhaftigkeit, der geraden Häuserfront entlang und schrubbt seinen Rücken an allen Mauern und Ecken.”

er sei Dublins “Schönheit nicht gerecht geworden, denn sie ist an Natur schöner, als was ich von England, der Schweiz, Frankreich, Italien oder Österreich gesehen habe.”

Mary Robinson

wurde 1990 als linke Feministin zur Präsidentin gewählt. Stammbaum lässt sich bis ins 13. Jh. zurückverfolgen, sowohl Rebellen als auch treue Diener der Krone sind darunter. In den 60er Jahren eine der ersten Frauen “at the bar”, seit 1969 war sie jüngste Senatorin aller Zeiten. Sie ging 1971 gerichtlich gegen das Verhütungsmittelverbot von 1934 vor, scheiterte jedoch. Sie erstritt das Recht für Frauen, als Geschworene berufen zu werden, sowie unabhängig von den Ehemännern bestuert zu werden. 1988 verurteilte der Europäische Gerichtshof auf Ihre Initiative hin Irland dazu, das Verbot der Homosexualität von 1861 aufzuheben. Als Präsidentin konnte sie nicht mehr direkt eingreifen, aber die legalisierung von Ehescheidungen, die Freigabe von Kondomen etc. gehen mit auf ihren Einfluss zurück. Sie war das beliebteste Staatsoberhaupt der Welt (93% der Iren waren mit ihr einverstanden). Später machte sie auch als Menschenrechtskommissarin Furore.

Maureen O’Hara

Geboren in Ranelagh im Süden Dublins, spielte begeistert Camogie, heute sehr gutsituiertes Viertel. Maureen bat Ihren Vater eine Frauenfußballmannschaft zu gründern (er war Chef der Shamrock Rovers), das kam aber nicht zustande. sie lernte mit 14 am Bbey Theatre, ging dfann aber bald nach London und Hollywood. Berühmter Film: Glöckner von Notre Dame, The Quiet Man. Bei Dreharbeiten zu “Unser Mann in Havanna” lernte sie Che Guevara kennen.

Zitat: Che Guuevara war oft im Capri Hotel. er sprach oft von irland und dem Guerillakrieg dort. er kannte jede Schlacht. Schießlich fragte ich ihn, woher er so vil über Irland wisse. Er sagte der Name seiner irischen Großmutter sei Lynch gewesen, und er habe alles über Irland gelernt, während er auf ihrem Schoß saß. er hieß Che Guevara Lynch! Die berühmte Mützw, die er trug, war eine irische Rebellenmütze. Ich habe viel Zeit mit Che Guevara verbracht, während ich in havanna war. Er ist heute ein Symbol für Freiheitskämpfer überall auf der Welt und ich glaube, er war ein guter Mann.